US-Hegemonie: Gegen die Lügen einer neuen US-Hegemonie
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Die Trump-Regierung will Europa spalten und mit US-Techoligarchen einen Hightech-Feudalismus aufziehen. Was wir dem entgegensetzen können? Drei ehrliche Antworten
2. Februar 2026, 16:21 Uhr
Artikelzusammenfassung
Maja Göpel, Politökonomin und Publizistin, analysiert die aktuelle politische Lage und die Rolle der USA in der Welt. In Davos warnte der kanadische Premierminister Mark Carney vor dem Ende der amerikanischen Hegemonie und dem imperialen Vorgehen der Republikaner. Die Erzählungen von Wachstum, künstlicher Intelligenz und Überwachung als Rettungsmittel werden kritisch hinterfragt. Es wird betont, dass eine neue Allianz von mittelgroßen Staaten nötig ist, um liberale Marktwirtschaften und natürliche Lebensgrundlagen zu schützen. Europa und Deutschland werden aufgefordert, eine digitale Revolution voranzutreiben und sich gegen die Erzählungen einer erneuerten US-Hegemonie zu positionieren.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Maja Göpel ist Politökonomin und Publizistin. Sie ist Professorin für Nachhaltigkeitstransformation an der Leuphana Universität Lüneburg.
Es gibt Momente, da machen Worte Geschichte. In Davos kamen diese Worte vom kanadischen Premierminister Mark Carney. Er sprach aus, was zu sagen ist: Die US-Regierung ist nicht nur temporär von einem narzisstischen Präsidenten beherrscht, die Republikaner haben sich aus der multilateralen Nachkriegsordnung verabschiedet und machen imperial weiter. Und damit ist auch das beendet, was einmal die amerikanische Hegemonie genannt wurde.