Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen Ukraine, Russland und USA werden fortgesetzt

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Die trilateralen Gespräche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs sind offenbar verschoben worden. Laut Selenskyji finden sie in der kommenden Woche statt.

1. Februar 2026, 14:13 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

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 Die Gespräche finden in Abu Dhabi statt.
Die Gespräche finden in Abu Dhabi statt. © Giuseppe Cacace/​AFP/​Getty Images

Die für Sonntag angekündigten Gespräche zwischen Vertretern von Ukraine, USA und Russland in Abu Dhabi sind offenbar verschoben worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte neue Termine für die Fortsetzung der Verhandlungen. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", teilte Selenskyj bei Telegram mit. Trilaterale Treffen hatte es bereits vergangenes Wochenende in Abu Dhabi gegeben. Eine Bestätigung für den neuen Termin aus Russland gibt es bisher nicht. 

Für diesen Sonntag hatten ukrainische und russische Vertreter angekündigt, ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über ein Ende des Krieges in Abu Dhabi wieder aufzunehmen. Es blieb jedoch unklar, ob es zu einem Treffen kam. Nun stehen laut Selenskyj die Termine am kommenden Mittwoch und Donnerstag fest.

"Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", schrieb Selenskyj. Zugleich verwies er auf die anhaltenden Angriffe Russlands: Allein in der vergangenen Woche habe Russland die Ukraine unter anderem mit 980 Drohnen und fast 1.100 Gleitbomben angegriffen. Die Ukraine brauche dringend Luftabwehrraketen.

Friedensabkommen weiter nicht in Sicht

Trotz zahlreicher Zusammenkünfte, die immer wieder als "konstruktiv" und "produktiv" beschrieben wurden, ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen weiterhin nicht in Sicht. Zentral für das russische Regime sind Forderungen nach Gebietsabtretungen.

Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass zurückzieht, die weiterhin von der Ukraine kontrolliert werden. Der Donbass umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk. Präsident Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt.

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