Tatort "Berlin": Hier im Wald stirbt etwas in mir

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Allein mit der Wölfin: In ihrem letzten Berliner "Tatort" geht Corinna Harfouch als Kommissarin beim Überlebenstraining verloren.

1. Februar 2026, 21:45 Uhr

 Corinna Harfouch lernt bei ihrem letzten Einsatz Survival-Skills im Wald.
Verdammte Axt: Corinna Harfouch lernt bei ihrem letzten Einsatz Survival-Skills im Wald. © rbb/​Conny Klein

Wer sich noch die Mikrokunststoffpartikel vom Bremer Plastik-Tatort vergangene Woche aus den Augen reibt, darf in der neuen Berliner Folge Gefahrengebiet (RBB-Redaktion: Verena Veihl) überrascht sein. Wie einfach das geht – eine Figur zu entwerfen, die nicht nur Behauptung ist, sondern aus dem echten Leben zu kommen scheint. Die reden kann und etwas zu erzählen hat, das über die plotrelevante Information hinausgeht.

Am Teufelsberg ist eine Wölfin gesichtet und eine Leiche gefunden worden. Karow (Mark Waschke) und Bonard (Corinna Harfouch) laufen auf und werden beim Gang zum Ort des Geschehens begleitet von einem Schutzpolizisten (heißer Kandidat fürs noch zu drehende Kai-Wegner-Biopic: Holger Kunkel). Der berlinert den Stand der Dinge zurecht, dass es eine Art hat. Der Kollege schmückt seinen Bericht mit rhetorischen Schönheiten aus wie der Wiedergabe selbstgesprächiger Überlegungen in der ersten Person Singular ("Okay, ha' ick gedacht, die schon wieder"). Wie das manche Menschen halt so machen. So kommt Leben in die Bude und die Tatort-Welt wird groß, weil in ihr nicht nur gleich coole Ermittlungsfiguren rumwandern.

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