Taiwan: Russland sichert China laut Schoigu Unterstützung in Taiwanfrage zu

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Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates verspricht China "unerschütterliche Unterstützung". Der chinesische ​Außenminister will die bilateralen Beziehungen ausbauen.

2. Februar 2026, 3:59 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP,

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 Sergej Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, hat China Russlands Untersützung zugesichert.
Sergej Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, hat China Russlands Untersützung zugesichert. © Sputnik/​Vyacheslav Prokofyev/​Reuters

Der ‌Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergej Schoigu, hat China die Unterstützung Russlands in der ‍Taiwanfrage zugesichert. "Wir sehen, dass ​Chinas Widersacher die Lage ‌in der Taiwanstraße weiter destabilisieren", sagte Schoigu der Nachrichtenagentur Tass ​zufolge bei einem Besuch in Chinas Hauptstadt Peking. "Ich möchte unsererseits unsere konsequente und unerschütterliche Unterstützung ⁠für Peking in der Taiwanfrage bekräftigen." Russland gehe davon aus, dass die Regierung in Peking die einzige legitime Vertretung Chinas sei, fügte er hinzu.

Der chinesische ​Außenminister Wang Yi sagte einer Mitteilung seines Ministeriums ‍zufolge, dass China bereit sei, die strategische Abstimmung mit Russland zu vertiefen und die bilateralen Beziehungen in diesem Jahr auszubauen. ⁠Beide Länder hätten die "Verpflichtung", sich für eine multipolare Welt einzusetzen. China und Russland hatten kurz ⁠vor dem russischen Einmarsch in ⁠die Ukraine im Februar 2022 eine "grenzenlose" strategische Partnerschaft ‌erklärt. Die beiden Politiker ​hatten sich zuletzt im Dezember in Moskau getroffen. 

Wadephul warnt vor Auswirkungen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) besucht ab diesem Montag fünf Länder in der Indopazifikregion und will damit "bestehende Partnerschaften festigen und neue schmieden". Er besucht Singapur, Neuseeland, Tonga, Australien und zum Abschluss das Sultanat Brunei. Mit allen fünf Ländern eine Deutschland das Interesse an einer stabilen internationalen Ordnung und der Einsatz für Multilateralismus, sagte Wadephul. "Wir treten gemeinsam ein für klare Regeln im internationalen Miteinander, wenn dieses unter Druck gerät – in Europa wie im Indopazifik. Denn was beispielsweise in der Straße von Taiwan oder im Südchinesischen Meer geschieht, hat weltweite Auswirkungen."

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