Inmitten von russischen Angriffen und Strom- und Heizungsausfällen in Kyjiw beginnen neue Ukraineverhandlungen in Abu Dhabi. Und: Deutschland im Finale der Handball-EM
1. Februar 2026, 6:02 Uhr
Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur kommt es in Kyjiw seit Wochen zu weitreichenden Strom-, Heizungs- und Wasserausfällen. Hunderttausende Menschen sind zeitweise ohne grundlegende Versorgung. Der Alltag ist durch kurzfristige und unvorhersehbare Stromabschaltungen eingeschränkt planbar. Russlands Präsident Wladimir Putin ließ die Ukraine auch während direkter Gespräche mit der Ukraine und den USA am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi angreifen. Nun soll es nach Angaben Russlands auf Bitten von US-Präsident Donald Trump keine Angriffe mehr auf Energieanlagen geben. Die anhaltenden Angriffe, die Versorgungsausfälle und die extreme Kälte belasten die Bevölkerung nach fast vier Jahren Krieg stark. Heute sollen die Gespräche in Abu Dhabi fortgesetzt werden. Parallel dazu hält die ukrainische Führung an dem Ziel fest, die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt bis Ende des Jahres zu erfüllen. Wie realistisch das ist und wie es den Menschen in Kyjiw derzeit geht, ordnet die ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein.
Bei der Handballeuropameisterschaft hat Deutschland das Finale erreicht. Das Team des Deutschen Handballbundes setzte sich im Halbfinale in Herning mit 31:28 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die erste EM-Medaille seit zehn Jahren. Abseits des Spielfelds sorgt Kritik an der Turnierorganisation für Diskussionen. Kroatiens Trainer Dagur Sigurdsson, früher selbst Bundestrainer der deutschen Mannschaft, wirft dem Europäischen Handballverband vor, mit enger Spieltaktung und langen Reisewegen die Belastung der Spieler zu ignorieren. Sportlich geht Deutschland trotz Außenseiterrolle ohne großen Druck ins Endspiel. Der bisherige Turniererfolg ist vor allem auf die starke Defensive zurückzuführen. Gegner Dänemark gilt als amtierender Weltmeister und mit Heimvorteil als Favorit. Wie die Chancen der deutschen Mannschaft stehen, ordnet Fabian Scheler, Sportredakteur und Podcast-Host der ZEIT, ein.
Und sonst so: Streets of Minneapolis: Bruce Springsteen erweitert die Playlist des Protests.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.

vor 3 Tage
1






English (US) ·