Aribert Reimanns letzte Oper :
Aribert Reimanns letzte Oper :
Hinterm totenbleichen Wurzelvorhang
01.04.2025, 09:38Lesezeit: 4 Min.

Dreifach düster mit drei Engeln des Todes: Daniela Löffner und Titus Engel bringen an der Oper Frankfurt „L’Invisible“, das letzte Werk von Aribert Reimann, heraus. Groß heraus.
Düsternis senkt sich über die zum Abendbrot gedeckte Tafel. Und die Zuschauer beschleicht ein Unbehagen lange vor den Personen auf der Bühne: Warum mahlen die tiefen Streicher so Unheil kündend, warum brechen sie in Abständen in schnarrende Warnsignale aus, mit dem Holz des Bogens auf die Saiten schlagend (col legno battuto)? Etwas stimmt nicht in dieser scheinbar friedlichen Familienszene. Es geht doch der jungen Frau, die gerade ein Kind zur Welt gebracht hat, schon besser? Die Krise ist überwunden?
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
12,80 €
jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
12,80 €
jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar