Am Training am Mittwoch konnte Borussias Sechser immer noch nicht teilnehmen. Dafür macht der verletzte Jonas Omlin weiter Fortschritte.

Pausiert weiter: Gladbachs Philipp Sander IMAGO/Claus Bergmann
In Zivil war Philipp Sander am Samstag schon wieder unterwegs im Borussia-Park. Zusammen mit dem gesperrten Tim Kleindienst sowie den verletzten Moritz Nicolas und Jonas Omlin schlenderte er vor dem Anpfiff durch die Katakomben und schaute sich dann auf der Tribüne Borussias 1:0-Sieg gegen RB Leipzig an. So weit, so gut erstmal nach dem hartnäckigen Infekt, der ihm während der Länderspielunterbrechung eine Zwangspause eingebrockt hatte.
Am Mittwoch, nach zwei freien Tagen für die Mannschaft, fehlte Sander aber noch immer auf dem Trainingsplatz. Die Einheit fand ohne den 27-Jährigen statt, er ist nach der Erkrankung noch nicht so weit, um richtig in die Belastung gehen zu können. Bedeutet mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am Sonntag: Es wird ganz eng für Sander.
Die Borussen müssen vermutlich ohne ihn nach Hamburg reisen. Auf jeden Fall werden, wie gegen Leipzig, Julian Weigl und Rocco Reitz auf der Doppelsechs zum Einsatz kommen. Im Angriff kehrt Tim Kleindienst auf die Neunerposition zurück, nachdem er beim Heimsieg gegen die Sachsen wegen der Ampelkarte in Bremen (4:2) zuschauen musste. Vertreter Tomas Cvancara muss zurück auf die Bank.
Omlin mit torwartspezifischem Training
Im Anschluss an das Mannschaftstraining am Mittwoch kehrte erstmals Jonas Omlin auf den Platz zurück, um eine torwartspezifische Einheit zu absolvieren. Die Fortschritte beim Keeper, der sich Mitte März eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen hatte, machen den Borussen Hoffnung, dass der Schweizer in absehbarer Zeit wieder zum Einsatz kommen kann. Für St. Pauli und das anschließende Heimspiel gegen den SC Freiburg wird es bei Omlin noch nicht reichen. Danach könnte für ihn das Comeback anstehen.
Auch wieder auf dem Rasen fand sich Joe Scally ein, der gegen Leipzig mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste. Der US-Amerikaner absolvierte die komplette Einheit ohne Probleme, Luca Netz (Belastungssteuerung) dagegen trainierte individuell.
Jan Lustig