Nand: From Späti to Späti

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Mit Songs über Ruhestörungen und Sektempfang auf offener Straße erzählt der Popmusiker Nand aus seinem Leben. "Träume in Beton" beweist: Berlin geht auch ohne Ballern.

3. April 2025, 5:45 Uhr

 Um zehn ist Bettruhe, sonst ertränkt Nand diesen Hund! Oder versucht es wenigstens.
Um zehn ist Bettruhe, sonst ertränkt Nand diesen Hund! Oder versucht es wenigstens. © Sony Music

Nand hat eine Hymne geschrieben, sie heißt 22 Uhr. Sie ist die Hymne aller, die in einer Großstadtmietwohnung leben und ein grundlegendes Problem damit haben, dass ihr Mietshaus kein ruhiges Mietshaus ist – ein Thema, das in der Popmusik traditionell stiefmütterlich behandelt wird. "Die Wände aus Papier, ich hab' schon so viel probiert/ Wachs für die Ohr'n und ein gutes Gespräch vor deiner Tür", singt Nand. Später berichtet er von einer Band, die offenbar eine der anliegenden Wohnungen als Proberaum nutzt, und das gerne frühmorgens. "Die stören deinen Schlaf, den du am Wochenende so gerne hast", klagt er, dazu knallt ein markiger Computerbeat auf ein paar verwaschene Gitarren, irgendwann spielt auch noch die Trompete ein Solo.

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