Die Zeiten sind gereizt. Braucht die Demokratie etwa eine Gruppentherapie? Um Himmels willen, sagt Bernhard Pörksen. Er hat andere Ideen, wie guter Dialog gelingen kann.
3. April 2025, 20:02 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen denkt darüber nach, wie die Debattenkultur verbessert werden kann, obwohl die Rahmenbedingungen des Diskurses sich verschlechtern. Er erklärt, dass die hitzigen und toxischen Diskussionen durch die dramatische Krisenverdichtung, die unmittelbare Kommunikation und die Veränderungen in der Kommunikationsgrammatik entstehen. Pörksen warnt vor den Fehlanreizen, die zu einer Überhitzung des Kommunikationsklimas beitragen, und kritisiert die gezielte Anheizung durch Populisten. Er betont die Bedeutung eines respektvollen Kommunikationsklimas und schlägt vor, Position und Person zu trennen, um den Dialog zu verbessern. Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt die Sehnsucht nach Dialog und Verständigung bestehen.
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