VMware Aria Operations: Sicherheitslücke erlaubt Rechteausweitung

vor 2 Tage 1

Broadcom warnt vor einer hochriskanten Sicherheitslücke in VMware Aria Operations. Angreifer können dadurch ihre Rechte im System ausweiten.

In einer Sicherheitsmitteilung erörtern die VMware-Entwickler die Schwachstelle. Demnach wurde in einer "Responsible Disclosure" eine lokale Rechteausweitungslücke an VMware gemeldet. "Bösartige Akteure können ihre Rechte zu 'root' auf der Appliance ausweiten, auf der VMware Aria Operations läuft", erklärt das Unternehmen (CVE-2025-22231, CVSS 7.8, Risiko "hoch").

Wie Angriffe aussehen würden, worin die Sicherheitslücke genau besteht, oder wie Admins Angriffsversuche und erfolgreiche Attacken erkennen können, beschreibt Broadcom in dem Security Advisory nicht. Auch temporäre Gegenmaßnahmen gibt es keine. Immerhin, die Sicherheitslücke scheint noch nicht von Kriminellen angegriffen zu werden, davon schreibt der Hersteller nichts.

Die Schwachstelle betrifft VMware Aria Operations 8.x, Version 8.18 HF 5 bessert sie aus. Für VMware Cloud Foundation 4.cx und 5.x stellt der Hersteller einen Knowledgebase-Artikel zur Problemlösung bereit. Wer VMware Telco Cloud Platform oder Infrastructure einsetzt – ganz gleich, ob 2.x, 3.x, 4.x oder 5.x – soll die Sicherheitslücke ebenfalls mit dem Update auf Version 8.18 HF 5 stopfen.

Die Aktualisierung steht auf einer eigenen Download-Seite bei Broadcom zum Herunterladen bereit. Laut den Release-Notes korrigiert das Update weitere Fehler und dichtet diverse weitere, teils ältere Sicherheitslücken ab. Insbesondere in Dritthersteller-Komponenten wie 7-Zip, Bash, der Gnu-C-Bibliothek, RPM, XZ-Utils und weiteren korrigiert die Aktualisierung diverse sicherheitsrelevante Fehler. Admins sollten das Update daher zügig anwenden.

Vor rund einem Monat musste Broadcom vor einer kritischen Sicherheitslücke in VMware ESXi, Fusion und Workstation warnen. Angreifer hatten sie bereits in freier Wildbahn attackiert.

(dmk)

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