Bei der Präsidentschaftswahl in Costa Rica zeichnet sich ein Sieg der konservativen Laura Fernández ab. Ihr Konkurrent Álvaro Ramos gestand bereits seine Niederlage ein.
2. Februar 2026, 7:31 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, epd, Reuters, jse
Bei der Präsidentschaftswahl in Costa Rica liegt die konservative Kandidatin Laura Fernández von der Regierungspratei Souveränes Volk (PPSO) zufolge in Führung. Dem Obersten Wahlgericht kam Fernández nach der Auszählung der Stimmen aus 88,4 Prozent der Wahllokale am Sonntagabend auf 48,5 Prozent der Stimmen. Ihr größter Konkurrent, der sozialdemokratische Ökonom Álvaro Ramos von der Nationalen Befreiungspartei (PLN), lag demnach bei 33,3 Prozent.
Ramos bekannte sich am Sonntagabend bereits zu seiner Niederlage und versprach, eine "konstruktive Opposition" zu führen. "In einer Demokratie sind Meinungsverschiedenheiten erlaubt, Kritik ist erlaubt", sagte er. Daraufhin sprach auch Fernández zu ihren Unterstützern. "Das Mandat, das mir das souveräne Volk gibt, ist klar: Der Wandel wird tiefgreifend und unumkehrbar sein", sagte sie.
20 Kandidaten hatten sich in dem mittelamerikanischen Land um die Nachfolge des amtierenden Mitte-Rechts-Präsidenten Rodrigo Chaves beworben. Fernández galt als dessen Wunschkandidatin.
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