Der spanische Eiskunstläufer Tomàs-Llorenç Guarino Sabaté hat am Montag erklärt, dass er bei den anstehenden Olympischen Winterspielen die Musik aus der Filmreihe »Minions«, zu der er die ganze Saison gelaufen ist, wegen eines Problems bei der Urheberrechtsfreigabe nicht verwenden darf.
Guarino Sabaté, sechsfacher spanischer Meister und vor seinem Olympia-Debüt, sagte, er habe alle erforderlichen Schritte befolgt und die Musik im August über das dafür vorgesehene System des Eiskunstlaufverbands ISU eingereicht.
»Leider wurde ich nur wenige Tage vor der Olympia-Eröffnung darüber informiert, dass es mir aufgrund von Problemen bei der Urheberrechtsfreigabe nicht mehr erlaubt ist, dieses Programm zu verwenden«, schrieb er in den sozialen Medien.
»Dies vergangenen Freitag zu erfahren, so kurz vor dem größten Wettkampf meines Lebens, war unglaublich enttäuschend. Trotzdem werde ich mich dieser Herausforderung stellen und alles tun, um das Beste aus der Situation zu machen«, hieß es weiter. Die Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo beginnen am kommenden Freitag und dauern bis zum 22. Februar an.
Der 26-jährige Guarino Sabaté trat in dieser Saison in einem gelben T‑Shirt und blauen Latzhosen auf, um den beliebten animierten Figuren zu ähneln. Das »Minions«-Franchise gehört Illumination, einer Tochtergesellschaft von Universal Pictures.
Guarino Sabaté sagte, er habe die Musik gewählt, um Freude und einen verspielten Stil aufs Eis zu bringen. Er habe zeigen wollen, dass »Eiskunstlauf als männlicher olympischer Eiskunstläufer Spaß machen kann«.

vor 21 Stunden
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