Nicmer Evans: "Maduro war für sein eigenes Regime längst ein Klotz am Bein"
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Nicmer Evans ist ein scharfer Regimekritiker Venezuelas. Zweimal war er deswegen schon in Haft. Er sagt: Maduros Sturz durch Trump habe den Machthabern genutzt.
2. Februar 2026, 12:26 Uhr
Artikelzusammenfassung
Nicmer Evans, venezolanischer Politologe und Kritiker des Regimes, wurde zweimal vom Geheimdienst festgenommen und Mitte Januar 2026 freigelassen. Während seiner Haft erlebte er die Festnahme von Machthaber Maduro und die Unsicherheit in El Helicoide. Evans' Engagement für politische Gefangene führte zu seinen Verhaftungen, bei denen er Misshandlungen erlebte. Trotz Optimismus nach Maduros Sturz herrscht in Venezuela weiterhin Unsicherheit über die Zukunft des Regimes und des Landes. Die USA üben Druck auf Venezuela aus, während die Bevölkerung zwischen Hoffnung und Skepsis schwankt, und Evans auf einen demokratischen Übergang hofft.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Nicmer Evans, Jahrgang 1975, ist venezolanischer Politologe, Publizist und einer der prominentesten Kritiker des Regimes. Evans lebt in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Zweimal wurde er wegen seines Engagements gegen das Regime vom venezolanischen Geheimdienst festgenommen. Mitte Januar 2026 wurde er erneut aus der Haft entlassen. Mit seiner offenen Kritik an Venezuelas Machthabern geht Evans auch weiterhin ein erhebliches Risiko ein.
DIE ZEIT: Herr Evans, während Sie als politischer Gefangener inhaftiert waren, wurde Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro von den USA in Caracas gefangen genommen. Wie erreichte Sie diese Nachricht?