Kennedy Center: Dann macht Trump den Laden eben zu
vor 1 Tag
1
Das Kennedy Center in Washington soll schließen. Bröckelt da wirklich ein Gebäude – oder will der US-Präsident die Kulturszene abreißen?
2. Februar 2026, 18:12 Uhr
Artikelzusammenfassung
Donald Trump plant die Schließung und Renovierung des Kennedy Centers in Washington, D.C., um von anderen Problemen abzulenken. Die Entscheidung des US-Präsidenten wirft Fragen auf, da sie ohne Zustimmung des Kongresses erfolgte. Trotz fehlender Details zum Sanierungsplan und den Auswirkungen auf Mitarbeiter und Künstler lobt Trump sein Vorhaben als Schaffung einer "Weltklassebastion der Künste". Die Ankündigung sorgt für Aufsehen und beendet eine lange Liste von Absagen prominenter Künstler, die sich gegen Trumps Einfluss auf das Kulturzentrum gewehrt hatten. Die Zukunft des Kennedy Centers und seiner Veranstaltungen bleibt vorerst ungewiss, während die Schließung bereits ab dem 4. Juli 2026 geplant ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Donald Trump ist ein großer Ablenkungskünstler, die Kunde ist nicht neu. Möchte er, dass die Welt über etwas anderes redet als das, was ihm gerade nicht mehr in den Kram passt, verkündet er etwas oft Erstaunliches, manchmal Schockierendes. Sein aktuelles Manöver, so es wirklich eines darstellt, ist nun besonders spektakulär. Diesmal geht es nicht um Weltpolitik (Grönland, Venezuela, Iran etc.), es betrifft lediglich eine, wenn auch bedeutende Kulturinstitution in der US-Hauptstadt Washington, das Kennedy Center. Der Trick ist: Alles an Trumps Verkündung scheint zugleich durchschaubar und an den Haaren herbeigezogen – dadurch besitzt sie in ihrer geschlossenen Argumentation fast schon so etwas wie eine absurde Schönheit.