Jeffrey Epstein: Sarah Ferguson schließt Sarah's Fund kurz nach neuen Epstein-Enthüllungen

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Sarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation »Sarah’s Trust« wird »auf absehbare Zeit« schließen, wie ein Sprecher mitteilte. Der Zeitpunkt der Ankündigung lässt aufhorchen: Jüngst sind weitere Akten zum Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht worden. Darin werden auch neue Details über die Freundschaft der ehemaligen Herzogin von York mit dem verstorbenen Sexualstraftäter und US-Multimillionär Epstein bekannt. Die Entscheidung, »Sarah’s Trust« zu schließen, sei bereits »seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet« worden, heißt es von der Stiftung.

Die Wohltätigkeitsorganisation wurde 2020 gegründet und hat sich laut ihrer Website »der Unterstützung von Basisprojekten zur Bekämpfung der humanitären und Umweltkrise, der Hungerkrise und der Probleme, die Kreisläufe extremer Armut aufrechterhalten«, verschrieben.

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Ferguson hatte offenbar ein Faible für Epstein, wie mehrere nun veröffentlichte E-Mails nahelegen. In einer Nachricht bedankt sie sich bei Epstein: Er sei »der Bruder, den ich mir immer gewünscht habe«. In einer anderen schrieb sie: »Ich brauche heute dringend 20.000 Pfund für die Miete. Irgendwelche Ideen?«

Sarah Ferguson hatte in einem Interview aus dem Jahr 2011 behauptet, sie habe die Beziehungen zu Epstein abgebrochen. Einige Mails deuten offenbar darauf hin, dass Ferguson auch mit Epstein in Kontakt stand, während dieser wegen erzwungener Prostitution Minderjähriger im Gefängnis saß. Der Sender BBC  hat Ferguson um eine Stellungnahme zu der jüngsten Veröffentlichung gebeten, bisher gab es noch keine Rückmeldung.

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