Gil Ofarim schweigt zu dem von ihm ausgedachten antisemitischen Vorfall in Leipzig 2021. Wie das Dschungelcamp zum Ort von Schuld und Sühne wird.
3. Februar 2026, 5:28 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Königin Ingrid van Bergen erschoss ihren Geliebten im Winter 1977, bevor sie zur Dschungelkönigin wurde. Gil Ofarim, Sohn von Abi Ofarim, zog ins Dschungelcamp ein und wurde als schlecht beleumundeter Jude diskutiert. Nach einem Vorfall in einem Leipziger Hotel gestand Ofarim seine Schuld und zahlte eine Geldstrafe. Die Deutschen verfolgten gespannt die Dschungelshow, die zum Beichtstuhl für Ofarim wurde, der jedoch jegliche Reue verweigerte. Die Faszination für Sensationen und Enthüllungen im Internet spiegelt den Wunsch nach Schuld und Sühne wider, der letztendlich im Zeitalter des Narzissmus wurzelt.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Muss man denn immer mit der deutschen Schuld beginnen? Nein! Fangen wir lieber so an: Die Königin hatte mehrere Schüsse abgegeben. Sie trafen Bauch und Brust ihres Geliebten. Er starb. Das war im Winter 1977. Doch damals war sie eigentlich noch keine Königin gewesen. Sie hieß Ingrid van Bergen. War in den 1950ern ein Heimatfilm-Star. Wurde 2009 dann Königin – die Dschungelkönigin.
Was hat das alles mit der deutschen Schuld zu tun? Vielleicht so viel: Es geht hier um Gil Ofarim, Sohn Abi Ofarims und Sänger, der neulich ins klatschnotorische und nasse Dschungelcamp einzog. Als der am schlechtesten beleumundete Jude unserer Republik.