Ablöserekord in Rostock
Für eine Drittliga-Rekordsumme hat Hansa Rostock seinen besten Stürmer Ryan Naderi an den schottischen Spitzenklub Glasgow Rangers abgegeben. Der Europa-League-Finalist von 2022 zahlt Medienberichten zufolge bis zu sechs Millionen Euro für den 22-Jährigen. So viel war nach übereinstimmenden Berichten noch nie für einen Spieler der 3. Liga ausgegeben worden. Naderi ist zudem der teuerste Verkauf der Rostocker Vereinshistorie.
Ryan Naderi
Foto: Oliver Zimmermann / foto2press / IMAGODas Angebot habe »eine Dimension erreicht, die ein Drittligist nicht ablehnen kann«, sagte Hansa-Vorstandschef Ronald Maul. Rangers-Trainer ist der Deutsche Danny Röhl. Der 1,94 Meter große Naderi wurde bei Dynamo Dresden und Borussia Mönchengladbach ausgebildet. Im August 2024 wechselte er nach Rostock. In der laufenden Drittliga-Saison erzielte Naderi bereits acht Tore für den FC Hansa.
Upamecano verlängert offenbar in München
Im Vertragspoker zwischen dem FC Bayern München und dem französischen Nationalspieler Dayot Upamecano zeichnet sich nun offenbar doch eine schnelle Entscheidung ab. Der Verteidiger wolle seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt beim Rekordmeister verlängern, berichteten Sky und die »Bild«-Zeitung. Eine Laufzeit bis 2030 steht im Raum. Angeblich soll der Vertrag noch diese Woche unterschrieben werden.
Die Verhandlungen zwischen den Münchnern und Upamecano hatten sich lange hingezogen und zuletzt für viel Aufsehen gesorgt. Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß machte das Management des 27-Jährigen für dessen Zögern verantwortlich und sagte, er sei »entsetzt« über das Verhalten der Berater.
Berichten zufolge habe der FC Bayern sein Angebot zur Verlängerung am Montag zurückgezogen. Upamecano habe dann selbst anstelle seiner Berater bei den Münchner Klubbossen zugesagt, das Angebot anzunehmen. Upamecano war im Sommer 2021 für mehr als 40 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Bayern gewechselt. Unter Trainer Vincent Kompany hat er sich zum Leistungsträger entwickelt.
Mainz holt Becker als Hollerbach-Ersatz
Der FSV Mainz 05 hat kurz vor Transferschluss für eine Überraschung gesorgt: Der Bundesliga -16. hat Angreifer Sheraldo Becker verpflichtet. Der 30-Jährige, der fünf Jahre für Union Berlin spielte, wechselt auf Leihbasis vom spanischen Erstligisten CA Osasuna. Damit reagierte Mainz auf die schwere Verletzung von Benedict Hollerbach.
Der Angreifer hat sich am Samstag beim 2:1-Sieg bei RB Leipzig einen Riss der rechten Achillessehne zugezogen. Dies teilte der Verein am Montagabend mit. Der 24-Jährige fällt bis zum Saisonende aus. Becker spielte schon 2019 bis 2024 für Union in der Bundesliga, erzielte in 140 Pflichtspielen 24 Tore und bereitete 26 weitere Treffer vor. Sein Trainer damals: Urs Fischer, der nun seit Anfang Dezember Mainz 05 trainiert.
Liverpool verpflichtet Abwehrtalent für bis zu 69 Millionen Euro
Der FC Liverpool hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge das französische Abwehrtalent Jérémy Jacquet von Stade Rennes verpflichtet. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger, der erst im Sommer an die Anfield Road wechseln wird, soll vorbehaltlich der medizinischen Untersuchung bis zu 69 Millionen Euro Ablöse kosten.
Jérémy Jacquet
Foto: Allstar Picture Library Ltd / APL / IMAGOIm Ringen um den U21-Nationalspieler, der in Rennes noch bis 2029 unter Vertrag stand, hat Liverpool namhafte Konkurrenz ausgestochen. Unter anderem Ligarivale FC Chelsea galt als stark interessiert. Jacquet hat erst 36 Ligaspiele bestritten. In Liverpool endet im Sommer der Vertrag von Abwehrspieler Ibrahima Konaté.
Leipzig leiht U21-Nationalspieler Gruda aus Brighton
RB Leipzig hat sich überraschend mit U21-Nationalspieler Brajan Gruda verstärkt. Der 21-Jährige wird bis zum Sommer von Brighton & Hove Albion aus der Premier League geliehen, bei RB erhält er die Nummer 10. »Brajan will regelmäßig Fußball spielen und das konnten wir ihm für die zweite Saisonhälfte nicht garantieren«, sagte Brightons Trainer Fabian Hürzeler. 2024 war Gruda für über 30 Millionen Euro von Mainz nach Brighton gewechselt. Der Offensivspieler kam zwar in der Premier League in dieser Saison zu 18 Einsätzen, stand dabei aber nur achtmal in der Startelf. Ihm gelangen dabei ein Tor und eine Vorlage.
Ein Bayern-Talent geht nach Köln
Der 1. FC Köln hat Felipe Chávez vom FC Bayern München verpflichtet. Der 18 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler wird zunächst bis zum Saisonende ausgeliehen – mit Kaufoption. Chávez debütierte im vergangenen Herbst für die peruanische Nationalmannschaft, bei den Münchnern wurde er in dieser Saison zweimal eingewechselt. Die Kölner haben sich nach eigenen Angaben eine Kaufoption für Chávez gesichert. Berichten zufolge soll aber auch der FC Bayern eine Rückkaufoption besitzen.
Schalke rüstet auf
Mit der Verpflichtung von Edin Džeko hatte der FC Schalke für eine der großen Überraschungen des Transferfensters gesorgt. Nun hat der Zweitligist nachgelegt, wenn auch deutlich weniger spektakulär. Mittelfeldspieler Adil Aouchiche wechselt vom FC Aberdeen zum Revierclub. Zudem kommt Linksverteidiger Moussa N'Diaye per Leihe vom RSC Anderlecht.
Der 23-jährige Aouchiche, der nach Vereinsangaben einen Vertrag bis »mindestens 2027« unterschrieben hat, galt einst als großes Offensivtalent und feierte 2019 im Alter von 17 Jahren unter Thomas Tuchel bei Paris Saint-German sein Profidebüt. Linksfuß N'Diaye kommt leihweise bis zum Saisonende aus Anderlecht. Eine Kaufoption haben die Schalker nicht. In der Jugend spielte der Linksverteidiger unter anderem kurzzeitig für den FC Barcelona.
Schalke ist Tabellenführer, konnte zuletzt aber viermal in Folge nicht gewinnen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt einen Punkt.

vor 21 Stunden
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