Nur 260 beziehungsweise 135 der 577 Abgeordneten entzogen dem Mitte-Kabinett das Vertrauen. Der Haushalt 2026 gilt damit als offiziell beschlossen und die Regierung bleibt im Amt.
Beantragt hatten die Abstimmungen Linke, Grüne und Kommunisten einerseits und die Rechtsnationalen hinter Marine Le Pen andererseits. Sie beanstanden, dass Lecornu den Haushalt für das angelaufene Jahr mit dem umstrittenen Artikel 49.3 der französischen Verfassung ohne Endabstimmung durch die Nationalversammlung gedrückt hatte.
Eigentlich hatte der Premierminister auf dieses Vorgehen, das von der Opposition als undemokratisch kritisiert wird, verzichten wollen. Der sah sich wiederum dazu gezwungen, da er trotz langwieriger Verhandlungen keinen Kompromiss beim Haushalt finden konnte.

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