Es ist das erste Mal, dass ein spanischsprachiges Album als "Album des Jahres" ausgezeichnet wird. Bad Bunny konnte sich gegen Kendrick Lamar und Lady Gaga durchsetzen.
2. Februar 2026, 5:58 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, AFP, sbo
Der aus Puerto Rico stammende Rapper Bad Bunny ist für sein Album Debí tirar más fotos mit dem Grammy für das Album des Jahres ausgezeichnet worden. Mit der Verleihung des Preises am Sonntagabend (Ortszeit) wurde erstmals ein spanischsprachiges Album in der Kategorie ausgezeichnet. Bad Bunny konnte sich dabei gegen den US-Rapper Kendrick Lamar und die US-Sängerin Lady Gaga durchsetzen.
Debí tirar más fotos zelebriert die traditionellen Rhythmen Puerto Ricos und thematisiert die Kolonisierung der Karibikinsel, die seit 1898 unter US-Hoheit steht.
Der wichtigste Musikpreis der Welt ging unter anderem in der Kategorie Beste Dance-Pop-Aufnahme an Lady Gaga für ihren Elektropop-Hit Abracadabra. Lamar gewann mit seinem Album GNX den Preis für das beste Rap-Album. Der US-Rapper wurde zudem für die "Aufnahme des Jahres" ausgezeichnet. Er gewann den Musikpreis gemeinsam mit Sängerin SZA für Luther.
Für seinen Song EoO erhielt Bad Bunny außerdem den Preis für die beste Darbietung globaler Musik. Der Preis für die beste Neue Künstlerin ging an die britische Sängerin Olivia Dean.
Sängerin Billie Eilish wurde für den "Song des Jahres" ausgezeichnet. Sie erhielt den Musikpreis für Wildflower. In ihrer Dankesrede sprach sich Eilish gegen die Abschiebepolitik der US-Regierung aus. "Niemand ist illegal auf gestohlenem Land", sagte sie. "Fuck ICE" – dies sei alles, was sie zu sagen habe.
Der Dalai Lama gewann einen Grammy für seine Erzählstimme. Er setzte sich mit dem Hörbuch Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama durch. Der Dalai Lama selbst war nicht anwesend, um die Auszeichnung in Los Angeles entgegenzunehmen.

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