Versorgungsnot in Kuba: "Geht der Treibstoff ganz aus, werden tatsächlich Menschen sterben"

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Kaum Strom, leere Regale, wenig Verkehr: Die USA drehen Kuba das Öl ab. Kubaexperte Bert Hoffmann erklärt, wie sich ein Kollaps des Landes noch abwenden ließe.

16. Februar 2026, 17:14 Uhr

 "Die überwiegende Stimmung ist nicht Rebellion, sondern Resignation."
Kubaner in einem Sammeltaxi im Februar: "Die überwiegende Stimmung ist nicht Rebellion, sondern Resignation." © Norlys Perez/​Reuters

In Kuba bleibt derzeit oft das Licht aus. Bis zu 15 Stunden am Tag gibt es keinen Strom. Aus dem Hahn kommt dann kein Wasser, ohne Elektrizität stehen die Pumpen still. Wer zur Arbeit will, wartet vergeblich auf den Bus. Wer einkaufen will, steht meist vor leeren Regalen.

Seit die US-Regierung Kuba vom Öl abgeschnitten hat, um das Regime unter Druck zu setzen, befindet sich der Inselstaat in einer Versorgungskrise. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social: "Es wird kein Öl und kein Geld mehr nach Kuba fließen. Ich rate dringend zu einer Einigung, bevor es zu spät ist." Nach dem Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme des Präsidenten Nicolás Maduro zu Beginn des Jahres hatte Trump angekündigt, auch Kuba werde bald fallen. 

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