Board of Peace: Rumänien will als Beobachter an Trumps Friedensrat teilnehmen

vor 2 Stunden 2

Nicușor Dan reist als Beobachter zur ersten Sitzung von Trumps umstrittenen Friedensrat. Über eine mögliche Mitgliedschaft will Rumänien noch entscheiden.

15. Februar 2026, 14:59 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

5 Kommentare
 Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan möchte zunächst nur als Beobachter an Trumps Friedensrat teilnehmen.
Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan möchte zunächst nur als Beobachter an Trumps Friedensrat teilnehmen. © Nicolas Tucat/​AFP/​Getty Images

Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan will in der kommenden Woche mit dem Status eines Beobachters an der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats von US-Präsident Donald Trump teilnehmen. Dies teilte Dan nach tagelangen internen Beratungen auf Facebook mit. Er folgte damit einer Einladung Trumps.

Dan erklärte, er wolle damit Rumäniens Unterstützung für internationale Friedensbemühungen und die Bereitschaft zur Beteiligung am Wiederaufbau im Gazastreifen bekräftigen. Er verwies auf eine im November vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete und von den USA initiierte Resolution.

Rumänien ist kein Mitglied des Gremiums. Dan hatte zuvor erklärt, es liege auch eine Einladung zur Mitgliedschaft vor. Vor einer Entscheidung solle jedoch geklärt werden, ob die Charta des Friedensrats mit Rumäniens internationalen Verpflichtungen vereinbar sei.

Das stark auf Trump zugeschnittene Gremium war vom US-Präsidenten beim Weltwirtschaftsforum in Davos offiziell vorgestellt worden. Aus der EU sind nur Bulgarien und Ungarn Mitglieder. Auch Italien möchte als Beobachter teilnehmen. Viele europäische Staaten – auch Deutschland – sehen in dem "Board of Peace" eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen und blieben der Gründung deshalb fern. US-Medien zufolge soll das Gremium erstmals am 19. Februar in Washington zusammenkommen.

Gesamten Artikel lesen