Verteidigung: Ukrainische Soldaten sollen Ausbildung in der Bundeswehr unterstützen
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Die Bundeswehr will die Ausbildung des Heeres besser an Kriegserfahrungen anpassen. Ukrainische Soldaten sollen ihre Fertigkeiten beim Umgang mit Drohnen weitergeben.
16. Februar 2026, 18:21 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
jse
Artikelzusammenfassung
Die Bundeswehr plant, ukrainische Ausbilderinnen und Ausbilder einzusetzen, um von deren Erfahrungen zu profitieren. Ein Abkommen zwischen den Verteidigungsministerien beider Länder wurde bereits unterzeichnet. Die Ukraine hat im Krieg umfangreiche Kenntnisse im Umgang mit Drohnen und moderner Führungstechnologie erlangt. Die Bundeswehr reagiert damit auf die veränderten Anforderungen in der Gefechtsführung. Details zu dem Vorhaben wurden noch nicht bekannt gegeben.
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Die Bundeswehr plant, künftig auch Ausbilderinnen und Ausbilder aus der Ukraine einzusetzen. Ein entsprechendes Abkommen zwischen den Verteidigungsministerien Deutschlands und der Ukraine sei bereits am Freitag unterzeichnet worden, sagte ein Sprecher des Heeres der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist geplant, vor allem an den
Truppenschulen des Heeres die Erfahrungen ukrainischer Soldatinnen und
Soldaten in die Ausbildung im Heer einfließen zu lassen", sagte er
weiter. Weitere Details nannte er nicht.
Mit dem Schritt reagiert die Bundeswehr auf die Veränderungen der Gefechtsführung, die sich im Krieg in der Ukraine gezeigt haben. Ukrainische Streitkräfte verfügen unter anderem über umfassende Erfahrung im Einsatz und in der Abwehr von Drohnen sowie in der zügigen Einbindung moderner Führungstechnologien in Gefechtseinheiten.