Um mehr Stimmen im Kongress zu bekommen, wollen die Demokraten in Kalifornien die Wahlkreise neu zuschneiden. Der Supreme Court hat das Vorhaben genehmigt.
4. Februar 2026, 21:13 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, hap
Das Oberste Gericht der USA hat dem US-Bundesstaat Kalifornien erlaubt, eine Wahlkreisreform durchzuführen, die den dort regierenden Demokraten bei den Kongresswahlen im November einen Vorteil verschaffen kann. Die Demokraten können mit dem neuen Zuschnitt der Wahlbezirke nun auf bis zu fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus in Washington hoffen.
Der Supreme Court wies einen Einspruch der Republikaner in Kalifornien zurück. Zuvor hatten die Demokraten bei einer Sonderabstimmung in dem Bundesstaat an der Westküste einen deutlichen Sieg errungen. Die Mehrheit der kalifornischen Wähler sprach sich im November für eine Wahlkreisreform aus. Auch der republikanische Bundesstaat Texas lässt seine Wahlkreise neu zuschneiden, um so der Partei von US-Präsident Donald Trump die Chance auf fünf weitere Sitze zu sichern. Der Vorstoß der Demokraten in Kalifornien gilt als Reaktion auf diesen Schritt der Republikaner. Diesen hatte der Supreme Court bereits im Dezember erlaubt, die Wahlkreise in Texas neu zuzuschneiden.
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