Ein Drittel der Stellen der "Washington Post" wird abgebaut und die Sportredaktion aufgelöst, hat Chefredakteur Matt Murray mitgeteilt. Hintergrund sind Sparmaßnahmen.
4. Februar 2026, 17:15 Uhr
Die US-amerikanische Zeitung Washington
Post von Jeff Bezos entlässt ein Drittel ihrer
Belegschaft. Die Kündigungen beträfen alle Abteilungen und nicht nur die
Redaktion, teilte Chefredakteur Matt Murray in einer Videokonferenz mit
den Mitarbeitern mit. Die Zeitung begann am Mittwoch mit umfangreichen
Sparmaßnahmen, darunter die Auflösung der Sportredaktion und die
Reduzierung der Anzahl ihrer Auslandsjournalisten. Eine Gesamtzahl der
Kündigungen wurde nicht genannt.
Murray sagte, die Kürzungen seien zwar ein Schock. Man habe aber das Ziel, eine Zeitung zu schaffen, die wieder wachsen und erfolgreich sein könne. Die Washington Post hatte mit ihren Watergate-Enthüllungen für Aufsehen gesorgt und zuletzt ausführlich über die Kürzungen von Präsident Donald Trump bei den Bundesbediensteten berichtet.
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