Sicherheitspolitik: EU diskutiert über eigenen nuklearen Schutzschirm

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SicherheitspolitikEU diskutiert über eigenen nuklearen Schutzschirm

4. Februar 2026, 15:32 Uhr

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Der französische Kampfjet vom Typ „Rafale“ kann Marschflugkörper tragen, die mit Atomsprengköpfen bestückt sind.
Der französische Kampfjet vom Typ „Rafale“ kann Marschflugkörper tragen, die mit Atomsprengköpfen bestückt sind. (Foto: PHILIPPE LOPEZ/AFP)

Die USA sind kein zuverlässiger Partner mehr, Europa muss die atomare Abschreckung womöglich bald selbst in die Hand nehmen. Doch wie kann das gelingen?

Von Sina-Maria Schweikle und Oliver Meiler, Paris, Berlin

Jahrzehntelang galt Amerikas nuklearer Schutzschirm als Garant europäischer Sicherheit. Doch mit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus, seiner demonstrativen Nähe zu Russland und den Drohungen gegen Nato‑Partner wie Dänemark gerät dieses Fundament ins Wanken. Nun steht auch noch der New-Start-Vertrag vor dem Aus – jenes Abkommen, das die strategischen Atomwaffenarsenale der beiden größten Nuklearmächte USA und Russland begrenzt. Und Europa steht vor einer unbequemen Frage: Muss es selbst nuklear aufrüsten, um sich zu schützen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

:Bahn frei für ein neues atomares Wettrüsten

An diesem Donnerstag läuft der New-Start-Vertrag aus, der die Zahl der Atomwaffen der USA und Russlands begrenzt hat. Darüber sind nicht alle unglücklich – auch mit Blick auf China.

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