Die Proteste in Iran sind fast vollständig zum Erliegen gekommen. Das Regime in Teheran hat die Demonstrationen gewaltvoll niederschlagen lassen, Zehntausende sind wohl getötet worden, Zehntausende weitere befinden sich in iranischen Gefängnissen. Aus Angst vor weiteren Repressionen gibt es nur noch vereinzelt Protest.
Dabei hatten die Iranerinnen und Iraner Hoffnung, mit ihren Demonstrationen etwas im Land zu verändern. Das lag auch am US-Präsidenten, der den Demonstrierenden Hilfe versprochen und sie dazu ermutigt hatte, weiter zu protestieren. Die Hilfe ist bisher ausgeblieben – und nun hat der US-Präsident angekündigt, mit Iran verhandeln zu wollen. Am Freitag soll es Gespräche geben, in denen es um das Atomprogramm gehen soll. Demokratie und Freiheit, für die die Menschen auf die Straße gegangen sind, stehen nicht auf der Agenda.
Darüber spricht in dieser Podcastfolge Raphael Geiger, SZ-Experte für Iran. Er sagt, die Menschen in Iran seien besorgt, dass die Gespräche und ein möglicher Deal mit Donald Trump das Regime stabilisieren könnte.
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Zum Weiterlesen: Hier können Sie den Text über die desertierenden ukrainischen Soldaten nachlesen.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Ann-Kathrin Schneider
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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