Wo die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stattfinden sollen, war unklar. Angeblich will der Iran im Oman nur über sein Atomprogramm sprechen.
Aktualisiert am 4. Februar 2026, 22:10 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AP, dpa, Reuters, hap
Der Iran hat Atomgespräche mit den USA am Freitag in Oman bestätigt. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi teilte auf der Plattform X mit, er sei den Partnern im Oman dankbar, dass sie alle notwendigen Vorkehrungen getroffen hätten. Aus Kreisen des Weißen Hauses hieß es, die US-Regierung habe zugestimmt, die Gespräche von der Türkei in den Oman zu verlegen.
Ein anonymer Vertreter der Region sagte der Nachrichtenagentur AP, der Iran strebe ein anderes Treffen an als das von der Türkei vorgeschlagene. In den Gesprächen soll es demnach ausschließlich um das iranische Atomprogramm gehen. Zudem sollten nur der Iran und die USA teilnehmen. Die USA wollten hingegen auch weitere Themen auf die Tagesordnung setzen und Vertreter mehrerer arabischer Staaten als Beobachter einladen.
Trump droht Iran mit "schlimmen Dingen"
US-Präsident Donald Trump sagte derweil dem Sender NBC News, dass der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, "sehr besorgt sein sollte". Einen konkreten Grund dafür nannte Trump nicht. Er habe gehört, dass der Iran versuche, sein Atomprogramm wiederaufzuladen, sagte Trump auf Nachfrage. Für einen solchen Fall drohte der US-Präsident damit, dem Iran "schlimme Dinge" anzutun.
Erst vor wenigen Wochen hatte Donald Trump angekündigt, dass beide Länder wieder miteinander sprechen wollten. Zuvor hatte Trump der iranischen Führung noch mit Angriffen gedroht, nachdem der Sicherheitsapparat des iranischen Regimes brutal gegen Massenproteste vorgegangen war und dabei tausende Menschen getötet hatte.

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