Die Autorin und Philosophin Thea Dorn war eine der Ersten, die während der Pandemie die Maßnahmen kritisierten. Hier spricht sie darüber, was richtig war und was falsch.
Aktualisiert am 1. April 2025, 12:20 Uhr
Unter den Kritikern der Corona-Maßnahmen gibt es viele, die hinterher immer genau wussten, was vorher falsch gelaufen war. Zu ihnen gehört Thea Dorn nicht. Schon im April 2020 wandte sich die Philosophin und Autorin gegen die Maßnahmen und brachte die grundsätzliche Frage auf, ob der elende Tod in der Isolation nicht sogar schlimmer sei als der Tod an sich.
Danach begleitete sie die Pandemie mit steten Zwischenrufen, meistens in der ZEIT. Sie forderte etwa, auch andere Experten außer Christian Drosten stärker zu Wort kommen zu lassen, und beschäftigte sich kritisch mit der Null-Covid-Strategie. Mit Maria Mast und Johannes Schneider streitet sie hier auch darüber, ob die Medien in der Coronazeit ihrer Rolle gerecht geworden sind. Der Tag könnte dafür nicht besser gewählt sein: Das Gespräch findet am 13. März 2025 – gerade ist in der ZEIT eine Recherche erschienen, wonach Informationen über einen möglichen Ursprung von Covid 19 aus einem Labor in Wuhan von der Bundesregierung über Jahre unter Verschluss gehalten wurden.
Das ist die neunte Folge von "War da was?", dem Podcast von ZEIT ONLINE zur Coronapandemie. Wir sprechen mit den Menschen, die diese Zeit geprägt haben – und mit denen, die damals wenig gehört wurden und bis heute leiden. Jeden Dienstag und Freitag in einer neuen Folge. Diese Folge wurde am 13. März 2025 aufgezeichnet.