Der Musikwissenschaftler, Dramaturg und Journalist Florian Amort wird neuer Intendant der Internationalen Händelfestspiele Halle und des Händelhauses, also des Museums im Geburtshaus des Komponisten Georg Friedrich Händel. Das gab das Händelhaus am Dienstag bekannt.
Amort, geboren 1992 in Berchtesgaden, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Auslandsaufenthalte führten ihn an die Universität Wien, an die Università degli Studi di Pavia, an das Deutsche Historische Institut in Rom und an die Bibliothèque nationale de France in Paris.
Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Cimarosas ‚Il matrimonio segreto‘ zwischen Italien und dem Reich (1792–1815)“ am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien und Konzertdramaturg am Brucknerhaus Linz. 2022 wurde er Chefdramaturg der Bregenzer Festspiele.
Von 2019 an schrieb er als freier Autor im Feuilleton der F.A.Z. Amort folgt in Halle auf den im Februar verstorbenen Bernd Feuchtner, der in diesem Jahr planmäßig als Intendant ausgeschieden wäre.