Eva Rottmann und Michèle Fischels: Heute noch mal 14 sein? "Oh, ja!" – "Ne, bloß nicht!"

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Kurzgeschichten über Sex und ein Comic übers letzte Schuljahr: Erstmals geht der LUCHS-Preis des Jahres an gleich zwei Bücher. Ein Gespräch mit den Autorinnen Eva Rottmann und Michèle Fischels über Flaschendrehen, peinliche Eltern und den Zauber der Jugend

Aus der ZEIT Nr. 13/2025 Aktualisiert am 1. April 2025, 11:37 Uhr

 Richtig so? Vorm ersten Knutschen weiß keiner, wie’s geht. Aber alle tun so, als ob.
Richtig so? Vorm ersten Knutschen weiß keiner, wie’s geht. Aber alle tun so, als ob. © plainpicture

DIE ZEIT: Frau Rottmann, Frau Fischels, was assoziieren Sie mit dem Wort Jugend?

Eva Rottmann: Bestimmte Gerüche: Zigaretten, süßer Alkohol, Schweiß.

Michèle Fischels: Ich denke an Offenheit. Man muss noch keine Verantwortung für sich übernehmen. Als wäre das Leben erst eine Skizze.

ZEIT: Was war in Ihrer Jugend ein prägendes Ereignis?

Rottmann: Oh, ganz viele: die ersten Partys. Flaschendrehen. Das erste Mal so richtig verknallt sein. Freundinnen, die plötzlich so wichtig sind. Der erste Rausch. Die erste Nacht, die man durchmacht. Man fühlt sich so erwachsen und weiß eigentlich noch gar nichts.

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