Der VfL Wolfsburg hat künftig wohl wieder einen deutschen U-21-Nationalstürmer. Nach kicker-Informationen erhält Dzenan Pejcinovic eine Einladung von Trainer Antonio Di Salvo.

Steht erstmals im deutschen U-21-Kader: Dzenan Pejcinovic. IMAGO/Steinsiek.ch
Sein erstes Bundesligator, da ist sich Dzenan Pejcinovic sicher, wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Beim Saisonauftakt in Heidenheim (3:1) war der Wolfsburger Stürmer schon dicht dran, zweimal verfehlte er nur knapp. Dennoch macht der 20-Jährige nach kicker-Informationen nun den nächsten Schritt: Pejcinovic erhält eine Einladung zur deutschen U 21.
Am Freitag gibt Trainer Antonio Di Salvo sein Aufgebot für die anstehenden Aufgaben bekannt. Dem Testspiel in Albanien folgt der Auftakt in der EM-Qualifikation in Rostock gegen Lettland. Der Start für den neuen U-21-Jahrgang nach dem Vize-Titel der Vorgänger in diesem Sommer.
Ein Neustart, bei dem auch Pejcinovic dabei sein soll. Beim DFB hat der gebürtige Münchner, der in der U 15 auch schon Länderspiele für Montenegro bestritten hat, bereits Spuren hinterlassen. Die beeindruckende Bilanz des 1,88-Meter-Mittelstürmers: Von der U 16 bis zur U 20 sind 37 Treffer in 40 Partien notiert.
Sturmkandidat: Idrissa Gueye aus Metz ist im Visier
In Wolfsburg hat Pejcinovic die Vorbereitung unter Paul Simonis für sich genutzt. Der neue Trainer sieht Mohammed Amoura, der sich obendrein noch mit Wechselgedanken trägt, eher auf der linken Außenbahn, Jonas Wind war mit muskulären Problemen über Wochen außen vor. Konkurrenz im Sturm könnte trotzdem noch kommen: Das VfL-Interesse am 18-jährigen Idrissa Gueye vom FC Metz ist verbrieft.
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Aktuell führt im Wolfsburger Sturm aber kein Weg vorbei an Pejcinovic, auf den auch Geschäftsführer Peter Christiansen große Stücke hält. Im Pokal beim SV Hemelingen (9:0), wo ihm drei Treffer gelangen, und zum Ligastart in Heidenheim stand er in der Startelf.
Kein Wolfsburger bei der EM - anders als in der Vergangenheit
Die Belohnung soll am Freitag erfolgen, die Einladung zur deutschen U 21. Die zuletzt - das sollte einen Klub wie Wolfsburg massiv stören - bei der EM ohne einen VfL-Akteur angetreten war. Das war in der Vergangenheit anders: So führte Maximilian Arnold 2017 die DFB-Auswahl zum EM-Titel, damals war auch Yannick Gerhardt dabei. Beim Triumph 2021 spielten Ridle Baku und Lukas Nmecha, der damals zum VfL zurückkehrte.
Thomas Hiete