Brutale Champions-League-Lose für Frankfurt - Besonderes BVB-Wiedersehen

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Die Auslosung der Champions-League-Ligaphase bescherte vor allem Eintracht Frankfurt schwere Gegner. Auf Titelverteidiger PSG treffen gleich zwei deutsche Teams.

In Monaco wurden am Donnerstag die 144 Vorrundenpartien der Champions League ausgelost.

In Monaco wurden am Donnerstag die 144 Vorrundenpartien der Champions League ausgelost. UEFA via Getty Images

Das Bundesliga-Quartett bekommt es in der neuen Champions-League-Saison schon in der Ligaphase mit einigen Top-Klubs zu tun. Bei der Auslosung am Donnerstagabend in Monaco generierte eine Software für alle 36 Teilnehmer acht Kontrahenten - aus jedem der vier Töpfe zwei, wobei jeweils ein Spiel zuhause und auswärts steigt. Die Reihenfolge der Spiele ist noch unklar: Bis Samstag will die UEFA die Paarungen auf die acht Spieltage verteilen und auch zeitgenau ansetzen.

FC Bayern:

Die acht Gegner: FC Chelsea (H), Paris St. Germain (A), Club Brügge (H), FC Arsenal (A), Sporting Lissabon (H), PSV Eindhoven (A), Union Saint-Gilloise (H), Pafos FC (A)

Die Bayern wollen endlich mal wieder Richtung Finale vordringen in der Champions League. In der Vorrunde warten mit Titelverteidiger PSG und Arsenal um Kai Havertz, das kostspielig aufgerüstet hat, zwei schwere Auswärtsspiele, dazu geht es zuhause gegen Klub-Weltmeister Chelsea. Mit Belgiens Meister Union Saint-Gilloise und Zyperns Meister Pafos sind aber auch zwei Champions-League-Debütanten unter den acht Kontrahenten.

Borussia Dortmund:

Die acht Gegner: Inter Mailand (H), Manchester City (A), FC Villarreal (H), Juventus Turin (A), FK Bodö/Glimt (H), Tottenham Hotspur (A), Athletic Bilbao (H), FC Kopenhagen (A)

Auch der BVB zog mit Bodö/Glimt, das als Titelverteidiger aktuell schon wieder die Tabelle in Norwegen anführt, einen Neuling. Besonders wird das Gastspiel in Kopenhagen - unter anderem gegen den Ex-Dortmunder Youssoufa Moukoko, der inzwischen in Dänemark spielt. Mit Tottenham und Bilbao hatten die Schwarz-Gelben weniger Glück im dritten und vierten Topf. Schwerste Aufgabe wird wohl das Gastspiel bei ManCity.

Bayer 04 Leverkusen:

Die acht Gegner: Paris St. Germain (H), Manchester City (A), FC Villarreal (H), Benfica Lissabon (A), PSV Eindhoven (H), Olympiakos Piräus (A), Newcastle United (H), FC Kopenhagen (A)

Wie die Bayern bekommt es auch Leverkusen mit PSG zu tun, allerdings zuhause. Zusätzlich geht es wie für den BVB zu ManCity. Mit Newcastle kommt ein weiterer Premier-League-Gegner hinzu, eines der schwersten Lose aus dem vierten Topf. Mit dem niederländischen Meister PSV gastiert ein Klub aus Erik ten Hags Heimatland in der BayArena.

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Eintracht Frankfurt:

Die acht Gegner: FC Liverpool (H), FC Barcelona (A), Atalanta Bergamo (H), Atletico Madrid (A), Tottenham Hotspur (H), SSC Neapel (A), Galatasaray Istanbul (H), Qarabag Agdam (A)

Bei seiner zweiten Champions-League-Teilnahme nach der Premiere 2022/23 kam es für die SGE bei der Auslosung knüppeldick. Die SGE darf auswärts beim FC Barcelona antreten, bei dem allerdings noch nicht klar ist, ob er seine ersten Heimspiele im Camp Nou austragen darf. Außerdem stehen Reisen zu Atletico Madrid, Serie-A-Champion Napoli und nach Baku an, wo Qarabag Agdam seine Heimspiele austrägt. Frankfurts Heimgegner haben es mit Liverpool um Florian Wirtz, Tottenham und Galatasaray um Leroy Sané mindestens genauso in sich.

Los geht es an einem Dienstag

Der erste Spieltag der Ligaphase findet vom 16. bis 18. September statt und damit als einziger von Dienstag bis Donnerstag. Europa und Conference League haben in dieser Woche noch Pause. Nach den weiteren Spieltagen am 30. September/1. Oktober, 21./22. Oktober, 4./5. November, 25./26. November, 9./10. Dezember und 20./21. Januar steigt der finale achte Spieltag am 28. Januar wieder parallel mit 18 Paarungen.

Die K.-o.-Phase beginnt am 17./18. Februar mit den K.-o.-Runden-Play-offs (Rückspiele am 24./25. Februar), die am 30. Januar ausgelost werden, gefolgt vom Achtelfinale (10./11. und 17./18. März), Viertelfinale (7./8. und 14./15. April), Halbfinale (28./29. April und 5./6. Mai) sowie dem Finale am 30. Mai 2026 in Budapest.

jpe

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