Er habe Polen verlassen, weil er dort sich selbst nicht gemocht habe. Er möge sich so, wie er in Amerika sei, deshalb lebe er hier. Das hat einmal Jerzy Kosinski über sich selbst gesagt: ein Schriftsteller, den die Presse seiner Zeit mit Kafka, Hemingway und Tolstoi verglich, zweifacher Präsident des amerikanischen PEN-Zentrums, Professor für englische Literatur in Yale und Princeton, Ehemann und Witwer einer Milliardärin, Intellektueller und Lebemann, dessen Appartement ein beliebter Treffpunkt der New Yorker Elite war und dem die vielen Gerüchte, die um seine einsamen nächtlichen Eskapaden und seine Besuche in Sexclubs kreisten, mit dem Nimbus eines Exzentrikers umgaben.