Die geplanten Gespräche sind nach Medienberichten für Freitag vorgesehen. Der Ort steht offenbar noch nicht fest: »Sowohl die Türkei als auch Oman sowie einige andere Länder der Region haben ihre Bereitschaft zur Ausrichtung der Gespräche erklärt, was für uns sehr wertvoll ist«, teilte das iranische Außenministerium laut der Nachrichtenagentur Tasnim mit. Im Oman hatten bereits im vergangenen Jahr Verhandlungen zwischen Washington und Teheran stattgefunden.
Gespräch zwischen Witkoff und Araghchi
Als Vertreter der USA soll der Sondergesandte Steve Witkoff das Gespräch übernehmen. Er ist auch für Verhandlungen zum russischen Krieg in der Ukraine und zum Israel-Gaza-Krieg im Einsatz.
Auf iranischer Seite wird voraussichtlich Außenminister Abbas Araghchi teilnehmen. Er sei beauftragt worden, »faire« Verhandlungen mit den USA zu führen, erklärte Irans Präsident Masoud Pezeshkian auf der Onlineplattform X. Voraussetzung sei, dass »ein angemessenes Umfeld ohne Drohungen und unzumutbare Forderungen besteht«.
Im Kontext des Austausches mit Iran kam der US-Sondergesandte Witkoff mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zusammen. Netanyahu habe dabei Israels Position dargelegt, dass Iran immer wieder bewiesen habe, dass seinen Versprechen nicht zu trauen sei, teilte das Büro des israelischen Regierungschefs mit. Laut israelischen Medienberichten rechnet Israel mit einem Scheitern der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

vor 2 Stunden
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