UN-Fonds für humanitäre Hilfe im Sudan: Arabische Emirate wollen 500 Millionen Dollar für den Sudan spenden

vor 4 Stunden 1

BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen

Die Vereinigten Arabischen Emirate kündigen eine halbe Milliarde US-Dollar an humanitärer Hilfe für den Sudan an. Zuvor gab es Vorwürfe, sie hätten die RSF unterstützt.

3. Februar 2026, 21:45 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters,

 Der Konflikt im Sudan hat Zehntausende Menschen das Leben gekostet und Millionen vertrieben.
Der Konflikt im Sudan hat Zehntausende Menschen das Leben gekostet und Millionen vertrieben. © Karl Schembri/​NRC/​Reuters

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen 500 Millionen Dollar für einen UN-Fonds für humanitäre Hilfe im Sudan spenden. Das gab das Außenministerium der VAE bekannt. Während einer Spendenveranstaltung in der US-Hauptstadt Washington, D.C. sagte die Staatsministerin der VAE, Lana Nusseibeh, ihr Land wolle einen Waffenstillstand in dem Konflikt. 

Laut der Pressemitteilung des VAE-Außenministeriums sagte sie, die VAE wollten 500 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellen, um die dringenden humanitären Bedürfnisse im Sudan zu decken. "Dieser Beitrag spiegelt unser anhaltendes Engagement wider, dafür zu sorgen, dass die von diesem verheerenden Bürgerkrieg betroffenen Zivilisten Zugang zu lebensrettenden Hilfsgütern erhalten", sagte sie laut Mitteilung.

Sie ging dabei nicht auf die Vorwürfe ein, dass die Emirate die Rapid Support Forces (RSF) unterstützen sollen. Der Sudan hatte die VAE zuvor mehrfach beschuldigt, die paramilitärische RSF zu stärken, die seit Ausbruch des Bürgerkriegs im April 2023 gegen die sudanesische Armee kämpfen. Die Emirate wiesen dies in der Vergangenheit wiederholt zurück, UN-Experten und US-Gesetzgeber halten die Anschuldigungen jedoch für glaubwürdig.

Bei der Spendenveranstaltung in Washington sagte der US-Sonderbeauftragte für Afrika, Massad Boulos, er erwarte, dass insgesamt 1,5 Milliarden Dollar an neuen Finanzmitteln für den Sudan zugesagt werden, darunter auch zusätzliche 200 Millionen Dollar von den Vereinigten Staaten. 

Gesamten Artikel lesen