SZ am Abend: Nachrichten vom 3. Februar 2026

vor 11 Stunden 1

Was heute wichtig war

Vorladung für Elon Musk nach Razzia bei X in Paris. Gegen den US-Unternehmer wird wegen des Verdachts auf Verletzung von Bildrechten durch sexuell explizite Deepfakes und der Beihilfe zur Verbreitung von kinderpornografischem Material ermittelt, heißt es von der französischen Staatsanwaltschaft. Die Ermittler hatten zuvor in Paris die Büros von X durchsucht. Zum Artikel

Festnahmen wegen Verdachts der Sabotage an Kriegsschiffen. Zwei Männer werden verdächtigt, mehrere Korvetten der Deutschen Marine im Hamburger Hafen sabotiert zu haben. Sie sollen Motoren, Wasserleitungen und Elektronik beschädigt haben. Wären die jeweiligen Sabotagehandlungen unentdeckt geblieben, hätten sie zu erheblichen Schäden an den Schiffen führen können. Zum Artikel

Prozess gegen norwegischen Prinzessinnen-Sohn beginnt. Marius Borg Høiby muss sich wegen mehr als 30 Straftaten vor Gericht verantworten, darunter vier Vergewaltigungsvorwürfen. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit bestreitet die meisten Vorwürfe. Die norwegische Monarchie steht aber nicht nur deswegen unter Druck: Die Kronprinzessin soll über Jahre hinweg enge Kontakte zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gepflegt haben. Zum Artikel

Bund sichert sich die Kontrolle über kritische Infrastruktur. Schon lange will der deutsche Staat beim Stromnetzbetreiber Tennet einsteigen. Die Sperrminorität kostet 3,3 Milliarden Euro - und sichert entscheidenden Einfluss, insbesondere Vetorechte für den Business-Plan und die Besetzung der Geschäftsführung. Zum Artikel

Wie die EU für bezahlbaren Wohnraum sorgen will. EU-Kommissar Jørgensen stellt den nationalen Regierungen mehr Geld und weniger Bürokratie in Aussicht. Es sollen aber auch Möglichkeiten geschaffen werden, um das Phänomen der Kurzzeitvermietungen einzudämmen, das in großen Städten die Wohnungsnot verschärft. Plattformen wie Airbnb sollen etwa schärfer reguliert werden. Zum Artikel

Höhere Armutszahlen fachen Debatte über Sozialstaat an. Etwa 13,3 Millionen Menschen in Deutschland gelten als armutsgefährdet, das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung und 300 000 mehr als im Vorjahr. Die SPD warnt vor Sozialkürzungen, die Union hingegen setzt auf strengere Regeln und Anreize, um Menschen in Arbeit zu bringen. Zum Artikel

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