SZ am Abend: Nachrichten vom 2. April 2025

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Was heute wichtig war

Gewaltkriminalität in Deutschland steigt erneut an. 2024 zählte die Polizei in diesem Bereich 217 000 Taten. Vor allem bei Minderjährigen und bei ausländischen Tätern fallen hohe Zahlen auf. Für die erste Gruppe sieht das Bundeskriminalamt eine Erklärung im Anstieg psychischer Belastungen, ausgelöst vor allem durch die Corona-Pandemie. Bei Ausländern steige allgemein ihr Anteil an der Bevölkerung. Zudem hätten etwa Geflüchtete oft Gewalt erlebt und litten ebenfalls unter psychischen Belastungen. Zum Artikel (SZ Plus)

EXKLUSIV Trumps Attacke auf die Wissenschaft trifft auch Deutschland. In mehr als der Hälfte aller Unikliniken gibt es Forschungsprojekte, die vom US-Gesundheitsministerium mitfinanziert werden und deren Zukunft jetzt ungewiss ist. An der Berliner Charité fragen sich etwa Aids-Forscher, wie sie den Fortschritt ihrer Arbeit retten können. Zum Artikel (SZ Plus)

Ermittler heben großes Pädokriminellen-Netzwerk aus. Nach Darstellung von Europol geht es um eine der größten Pädokriminellen-Plattformen mit fast zwei Millionen Nutzern und mehr als 91 000 Videos. Weltweit seien etwa 1400 Verdächtige identifiziert worden. 79 Menschen seien festgenommen worden, einige von ihnen würden auch des aktiven Missbrauchs verdächtigt. Zum Artikel

Chef der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen muss gehen. Kunstminister Blume zieht Konsequenzen aus den SZ-Enthüllungen zum Umgang mit NS-Raubkunst: Bernhard Maaz ist nicht länger Generaldirektor der Museen. Es sei ein grundlegender Neuanfang notwendig, um das zerstörte Vertrauen wiederherzustellen. Zum Artikel

Deutsche-Bank-Tochter muss hohe Geldbuße wegen Greenwashing zahlen. Der Vermögensverwalter DWS hat Fonds als nachhaltig verkauft, obwohl sie es nicht waren. Nach einer Millionenstrafe in den USA verhängt nun die Frankfurter Staatsanwaltschaft ein Bußgeld von 25 Millionen Euro. Zum Artikel (SZ Plus)

Schauspieler Val Kilmer ist tot. „Top Gun“ machte ihn berühmt, später spielte er auch in „The Doors“ und „Batman Forever“ mit. Während seiner wilden Karriere in Hollywood lernte so mancher Regisseur den wohl nicht ganz unkomplizierten, aber genialen Schauspieler lieben und auch hassen. Zum Nachruf (SZ Plus)

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