Syrien und Russland: Putins Faustpfand heißt Assad

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Syrien und RusslandPutins Faustpfand heißt Assad

1. Februar 2026, 13:20 Uhr

Lesezeit: 3 Min.

 Der russische Präsident Wladimir Putin (rechts) und der damalige syrische Präsident Baschar al-Assad geben einander die Hand.
Moskau, im Juli 2024: Der russische Präsident Wladimir Putin (rechts) und der damalige syrische Präsident Baschar al-Assad geben einander die Hand. (Foto: VALERY SHARIFULIN/AFP)

Syriens früherer Diktator hat Unterschlupf in Moskau gefunden. Der Druck auf den russischen Präsidenten, den Kriegsverbrecher auszuliefern, steigt. Doch bislang sagt der Kremlchef: Nein. Aus Gründen.

Von Tomas Avenarius, Rakka

Keiner weiß, womit sich Syriens früherer Diktator Baschar al-Assad den lieben langen Tag die Zeit vertreibt. Über Nacht aus seinem Reich geflohen, als Islamisten-Rebellen der HTS die Hauptstadt Damaskus stürmten, fand Assad mit Familie und einer Handvoll Getreuer Unterschlupf in Moskau. Kremlchef Wladimir Putin gewährt dem Kriegsverbrecher Asyl im goldenen Käfig: Der Gewaltherrscher, der ungezählte Millionen in Dollar und Goldbarren mitgenommen haben soll auf der Flucht Anfang Dezember 2024, darf sich offensichtlich nicht öffentlich äußern oder gar politisch aktiv werden.

:Einigung zwischen Regierung und Kurden, aber viele offene Fragen

Es geht um Machtverteilung und Gebietskontrolle: In Syrien stehen sich Regierungstruppen und kurdische Kräfte gegenüber. Nun haben sie sich doch noch kampflos geeinigt.

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