Keiner weiß, womit sich Syriens früherer Diktator Baschar al-Assad den lieben langen Tag die Zeit vertreibt. Über Nacht aus seinem Reich geflohen, als Islamisten-Rebellen der HTS die Hauptstadt Damaskus stürmten, fand Assad mit Familie und einer Handvoll Getreuer Unterschlupf in Moskau. Kremlchef Wladimir Putin gewährt dem Kriegsverbrecher Asyl im goldenen Käfig: Der Gewaltherrscher, der ungezählte Millionen in Dollar und Goldbarren mitgenommen haben soll auf der Flucht Anfang Dezember 2024, darf sich offensichtlich nicht öffentlich äußern oder gar politisch aktiv werden.
Syrien und RusslandPutins Faustpfand heißt Assad
1. Februar 2026, 13:20 Uhr Lesezeit: 3 Min.

Syriens früherer Diktator hat Unterschlupf in Moskau gefunden. Der Druck auf den russischen Präsidenten, den Kriegsverbrecher auszuliefern, steigt. Doch bislang sagt der Kremlchef: Nein. Aus Gründen.
Von Tomas Avenarius, Rakka










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