Mainz 05 fehlten bei der 1:3-Niederlage in Dortmund die beiden gesperrten Phillipp Mwene und Dominik Kohr. Kohr muss noch einmal zuschauen, Mwene sprüht vor dem Spiel gegen Kiel vor Energie. Fünf Profis müssen aber zunächst in der Regionalliga ran.

In Wartestellung: Phillipp Mwene. IMAGO/Martin Hoffmann
Die U 23 von Mainz 05 rutschte durch das 2:3 bei Kickers Offenbach in der Regionalliga Südwest auf einen Abstiegsplatz. Am heutigen Mittwoch gegen den FSV Frankfurt setzt sie nun auf "Hilfe von oben". Der Wunsch von Trainer Benni Hoffmann nach Verstärkung aus dem Profiteam wurde erfüllt. Nelson Weiper, Armindo Sieb, Nikolas Veratschnig, Lennard Maloney und Lasse Rieß sollen am Abend in der Regionalliga spielen.
Entsprechend ausgedünnt war die Trainingsgruppe von Bo Henriksen am Mittwoch. Zumal auch noch Jonathan Burkardt und Paul Nebel aus Gründen der Belastungssteuerung vorzeitig den Platz verließen. Stefan Bell und Maxim Dal befinden sich noch im Aufbautraining.
Phillipp Mwene, der das 1:3 in Dortmund wegen seiner Gelbsperre nur vor dem Fernseher verfolgte, war im Training der Profis mit Feuereifer dabei. "Wir wissen, dass wir es in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht haben", bestätigte der 31-Jährige, dass der Auftritt beim BVB auch in der Nachbetrachtung nicht wirklich besser wurde. Auf Mwenes Position wechselten sich Silvan Widmer und Nikolas Veratschnig ab, der für die letzten 25 Minuten eingewechselt wurde. Widmers Auftritt in der ungewohnten Rolle war alles andere als gelungen.
Mein Tank ist nach der Pause wieder voll.
Mwene brennt darauf, gegen Holstein Kiel (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) den Schalter wieder umzulegen und den nächsten Schritt in Richtung Europapokal zu machen. "Mein Tank ist nach der Pause wieder voll. Ich will mit Energie vorangehen und freue mich brutal auf das Heimspiel. Unsere Fans sorgen auch dieses Jahr für unglaubliche Stimmung, die uns viel Energie gibt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir wieder unser wahres Gesicht zeigen und alles in die Waagschale werfen werden", betont Mwene.
Michael Ebert