Reza Ashgari: Einst saß er im iranischen Folterknast, heute sitzt er im Bundestag

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Kürzlich vermerkten die Stenografen im Deutschen Bundestag den Applaus eines einzelnen Abgeordneten. Der einsame „Beifall des Abg. Omid Nouripour“ dürfte den einfachen Grund gehabt haben, dass er als Einziger dem Schlusssatz des Redners hatte folgen können. Reza Asghari, CDU-Abgeordneter aus dem Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel und wie Nouripour in Iran geboren, hatte eine Debatte zur Lage in dem Land für ein Bekenntnis in persischer Sprache genutzt. „Wir unterstützen den Kampf des iranischen Volkes für Demokratie und Freiheit und hoffen, dass die iranische Nation ihre berechtigten Bestrebungen so bald wie möglich verwirklichen kann“, sagte Asghari. „Dankeschön“, sagte er danach sichtlich ergriffen auf Deutsch und erntete Applaus nicht nur aus der eigenen Fraktion, sondern auch von SPD und Grünen.

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