Migrationspolitik in Spanien: Sind die Spanier etwa barmherziger als wir?

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Während Europa sich gegen Migranten abschottet, gibt Spanien einer halben Million illegaler Einwanderer das Aufenthaltsrecht. Dahinter stecken auch kühle Interessen.

3. Februar 2026, 7:47 Uhr

 Viele Migranten aus Lateinamerika arbeiten in spanischen Restaurants.
Viele Migranten aus Lateinamerika arbeiten in spanischen Restaurants. © Michael Robinson Chavez/​NYT/​laif

Kaum ein europäisches Land hat sich in den vergangenen Jahren so rasant und so sehr gegen den politischen Mainstream verändert wie Spanien. Noch vor acht Jahren war das Land konservativ regiert, es kämpfte gegen verkrustete gesellschaftliche Strukturen, mit einer schweren Wirtschaftskrise und mit kollektiv schlechter Laune. Die Perspektivlosigkeit und sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit trieb Hunderttausende junge, gut ausgebildete Spanierinnen und Spanier – die Generation der Millennials – ins Ausland.  

Inzwischen sind viele von ihnen zurückgekehrt. Die spanische Wirtschaft boomt, die Löhne steigen und da die Lebenshaltungskosten niedriger sind als etwa in Deutschland, lässt es sich für die einstige "generación perdida" (die vermeintlich "Verlorenen") in der Heimat wieder gut leben. 

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