Migrationspolitik in Spanien: Sind die Spanier etwa barmherziger als wir?
vor 20 Stunden
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Während Europa sich gegen Migranten abschottet, gibt Spanien einer halben Million illegaler Einwanderer das Aufenthaltsrecht. Dahinter stecken auch kühle Interessen.
3. Februar 2026, 7:47 Uhr
Artikelzusammenfassung
Spanien hat sich in den letzten Jahren rasant verändert: Wirtschaftlicher Aufschwung, progressive Gesellschaftsreformen und eine offene Einwanderungspolitik prägen das Bild. Unter Premier Sánchez hat sich das Land politisch und gesellschaftlich gewandelt, weg vom traditionellen "machismo". Die Legalisierung von 500.000 Migranten sorgt für Aufsehen, besonders bei Kritikern wie Elon Musk. Trotz positiver Entwicklungen bleiben offene Fragen zur Integration und politischen Auswirkungen. Der politische Diskurs in Spanien steht vor neuen Herausforderungen, während die Zukunft des Landes ungewiss bleibt.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Kaum ein europäisches Land hat sich in den vergangenen Jahren so rasant und so sehr gegen den politischen Mainstream verändert wie Spanien. Noch vor acht Jahren war das Land konservativ regiert, es kämpfte gegen verkrustete gesellschaftliche Strukturen, mit einer schweren Wirtschaftskrise und mit kollektiv schlechter Laune. Die Perspektivlosigkeit und sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit trieb Hunderttausende junge, gut ausgebildete Spanierinnen und Spanier – die Generation der Millennials – ins Ausland.
Inzwischen sind viele von ihnen zurückgekehrt. Die spanische Wirtschaft boomt, die Löhne steigen und da die Lebenshaltungskosten niedriger sind als etwa in Deutschland, lässt es sich für die einstige "generación perdida" (die vermeintlich "Verlorenen") in der Heimat wieder gut leben.