In den französischen Alpen ist es am Montag zu zwei tödlichen Unglücken gekommen, nachdem bereits am Wochenende zwei Menschen bei einem Lawinenunglück gestorben sind. Ein 38-jähriger Skifahrer sei in Sainte-Agnès nahe Grenoble ums Leben gekommen, teilte die Polizei am Montag mit. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft von Gap im Département Hautes-Alpes einen Lawinen-Toten gemeldet.
Ein etwa Anfang 30-jähriger Mann sei beim Skifahren in einem Gebiet abseits der Pisten nahe dem Dorf Montgenèvre von einer »sehr großen Lawine« verschüttet worden, teilte die Staatsanwältin von Gap, Marion Lozac'hmeur, mit. Ein weiterer Skifahrer, der mit dem Mann unterwegs war, blieb demnach unverletzt.
Bereits am Wochenende waren bei einem anderen Unglück zwei Wintersportler in der Nähe von Saint-Véran ums Leben gekommen, dem am höchsten gelegenen Dorf der französischen Alpen. Die beiden Opfer – 1997 und 1991 geboren – waren nach Angaben der Staatsanwältin Teil einer Gruppe von insgesamt vier Skitourengehern gewesen, als eine Lawine an der Nordseite des Berges Tête de Longet auf einer Höhe von rund 2300 Metern abging. Auch diese Gruppe war demnach unbegleitet abseits der Pisten unterwegs. Die beiden anderen Skitourengeher blieben laut Lozac'hmeur unverletzt.

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