Kuba: Spanien plant Hilfslieferungen

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Spanien will eigenen Angaben zufolge humanitäre Hilfe in das von einer akuten Wirtschaftskrise betroffene Kuba über Kanäle der Vereinten Nationen schicken. Das soll »in Form von Lebensmitteln und wichtigen medizinischen Produkten« geschehen, erklärte das spanische Außenministerium nach einem Treffen beider Länder in Madrid am Montag.

Der spanische Außenminister José Manuel Albares und sein kubanischer Amtskollege Bruno Rodríguez hätten über »die aktuelle Lage in Kuba« gesprochen, teilte das spanische Außenministerium mit, ohne Einzelheiten zu nennen.

Zuvor hatte bereits Mexiko 800 Tonnen humanitäre Hilfe nach Kuba geliefert. Demnach trafen vergangene Woche zwei Marineschiffe mit Hilfsgütern in dem Karibikinselstaat ein.

Die Wirtschafts- und Energiekrise in Kuba hat sich durch die US-Blockade von Öllieferungen  massiv verschärft. Die USA hatten nach der Gefangennahme und Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar Venezuelas Öllieferungen an Kuba gestoppt. Venezuela war der wichtigste Öllieferant für Kuba.

Ende Januar erhöhte Trump den wirtschaftlichen Druck auf Kuba weiter. Staaten, die Erdöl an das Land liefern, drohte er per Dekret mit zusätzlichen US-Zöllen.

Vereinte Nationen über Lage auf Kuba alarmiert

Die Vereinten Nationen hatten sich am Freitag angesichts der sich zugespitzten Krise in Kuba alarmiert gezeigt.

Das Land kämpft bereits mit häufigen Stromausfällen sowie Lebensmittel- und Medikamentenknappheit. Die Regierung hatte deshalb Notfallmaßnahmen angeordnet, darunter Beschränkungen für den Treibstoffverkauf und Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.

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