Die Internationale Energieagentur (IEA) wird wohl die Freigabe von bis zu 400 Millionen Barrel Rohöl vorschlagen, um den Preisdruck an den Märkten zu senken. Das berichten das »Handelsblatt« und die Nachrichtenagentur Reuters jeweils unter Berufung auf Insider.
Bereits im ersten Monat könnte die Freigabe 100 Millionen Barrel übersteigen, sagten zwei mit den IEA-Diskussionen vertraute Insider zu Reuters. Die spanische Energieministerin Sara Aagesen unterstützte demnach den Vorschlag der IEA, die größte Freigabe von Ölreserven in seiner Geschichte vorzunehmen. Die IEA hat sich bislang nicht offiziell geäußert.
Die Zahl von 400 Millionen Barrel ist fast doppelt so groß wie die Menge an freigegeben Reserven zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine 2022. Allerdings ist auch damals nicht die gesamte Menge des Öls aus Reserven von den Märkten abgerufen worden. Mögliche Versorgungsengpässe durch den Krieg werden auch heute eher in Asien, aber nicht in Europa erwartet.

vor 2 Stunden
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