Kickers Offenbach hat am Dienstag nicht nur eine herbe Derby-Niederlage bei Hessen Kassel einstecken müssen, sondern in gleicher Partie auch Stammspieler Daniel Dejanovic mit einer schweren Knieverletzung verloren.

Ein Bild, das Böses erahnen ließ: Daniel Dejanovic konnte in Kassel das Spielfeld nur unter Mithilfe verlassen. IMAGO/Eibner
Der 22. März lieferte Daniel Dejanovic einen damals noch ungeahnten Vorgeschmack, was in den kommenden Monaten auf eine völlig andere Art und Weise zum Dauerzustand für ihn werden wird: Der 23-jährige Mittelfeldspieler musste beim 1:1 seiner Kickers Offenbach bei den Stuttgarter Kickers 90 Minuten zusehen, damals aufgrund einer Gelb-Sperre. Ansonsten stand der Deutsch-Kroate in der laufenden Saison in jedem Regionalliga-Spiel für den Klub aus seiner Geburtsstadt in der Startformation.
So auch am Dienstag beim 1:4 in Kassel, doch auf dem Rasen war er dort nur 45 Minuten zu finden. Unmittelbar vorher verletzte sich Dejanovic nämlich in einem Zweikampf, der Tag danach lieferte die schockierende Diagnose: Offenbachs Dauerbrenner hat sich im rechten Knie das Kreuzband sowie den Außenmeniskus gerissen. In den kommenden Tagen wird der 23-Jährige operiert und fällt anschließend über mehrere Monate aus.
Beim hessischen Kräftemessen kam der ebenfalls lange an einem Kreuzbandriss laborierende Routinier Sascha Korb für Dejanovic ins Spiel und erzielte in der Schlussphase den einzigen OFC-Treffer des Abends. Am Samstag wird Trainer Christian Neidhart die Frage beantworten müssen, ob er Korb von Beginn an aufstellt, wenn die U 21 von Eintracht Frankfurt zum nächsten Derby am Bieberer Berg gastiert.
stw