John Boyega findet »Star Wars« weiß und elitär

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Finn aus Sequel-Trilogie Schauspieler John Boyega findet »Star Wars« weiß und elitär

Einst spielte John Boyega eine Hauptrolle in den »Star Wars«-Filmen. In einer neuen Dokumentation kritisiert er nun das Franchise und dessen Fans, die Schwarze noch immer nicht akzeptieren würden.

02.04.2025, 17.14 Uhr

 »Sie finden es okay, wenn wir den besten Freund spielen«

Schauspieler Boyega: »Sie finden es okay, wenn wir den besten Freund spielen«

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Tristan Fewings / The Red Sea International Film Festival / Getty Images

Wer einen beliebigen Teil der »Star Wars«-Reihe gesehen hat, weiß, dass das Leben in der weit, weit entfernten Galaxis auch nicht einfacher ist als das bei uns. Und wie bei uns ist es für einige noch mal ein Stück schwerer. Das sagt zumindest Schauspieler John Boyega, 33, der in der Sequel-Trilogie die Rolle des FN-2187, alias Finn, übernahm.

»Das Franchise ist so weiß, dass es ein Riesenthema ist, wenn ein schwarzer Mensch darin nur existiert«, erzählt Boyega in der kürzlich erschienenen Apple-TV-Doku »An der Spitze«. »Star Wars« habe sich schon immer wie die weißeste, elitärste Welt angefühlt. Daran seien aber auch die Fans schuld. Er merke das, wenn die wenigen schwarzen Charaktere wie Lando Calrissian und Mace Windu gelobt würden. »Sie finden es okay, wenn wir den besten Freund spielen – aber sobald wir ihre Helden anfassen, heißt es: ›Oh Gott, das ist ein bisschen zu viel‹«.

Kritik auch an Disney

2015 war Finn im mit Spannung erwarteten Teaser-Trailer von »Star Wars: Das Erwachen der Macht« als allererste Figur zu sehen. Im zweiten Film nahm er hingegen eher eine Nebenrolle ein, dafür wurden die Charaktere der Schauspieler Daisy Ridley und Adam Driver ausgebaut. Später kritisierte Boyega Disney dafür. »Vermarktet eine schwarze Figur nicht als wichtig und schiebt sie dann beiseite.«

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