Bei Protesten gegen die Schließung eines linken Kulturzentrums in der italienischen Großstadt Turin hat es schwere Krawalle gegeben. Bei den Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und teils vermummten Demonstranten (Foto: Reuters) wurden nach Angaben der Behörden mindestens 31 Polizisten verletzt. Zehn Menschen wurden demnach festgenommen. Die Proteste richteten sich gegen die Räumung des Kulturzentrums Askatasuna kurz vor Weihnachten, das in Turin über Jahrzehnte hinweg ein Treffpunkt der linken Szene war. Nach Schätzungen beteiligten sich am Samstag etwa 15 000 Menschen an einer Demonstration durch die Innenstadt. Anfangs verlief alles friedlich. Dann flogen aus der Menge Steine, Molotowcocktails und andere Gegenstände Richtung Polizei. Die Ordnungskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Die rechte Dreier-Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach von einem „Angriff auf den Staat“.
1. Februar 2026, 17:20 Uhr
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