Google-Mutter will 2026 bis zu 185 Milliarden Dollar in KI stecken

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Google steht im KI-Bereich unter anderem im Wettbewerb mit dem ChatGPT-Erfinder OpenAI und dem Facebook-Konzern Meta. Der Konzern hatte mit seiner KI-App Gemini zuletzt aufgeholt. Der Dienst, der in Googles Suchmaschine zum Einsatz kommt, hatte zuletzt 750 Millionen Nutzerinnen und Nutzer pro Monat. Jüngst entschied sich auch Apple für die KI-Modelle hinter Gemini als Basis für eine nützlichere Version seiner Sprachassistentin Siri.

Googles Investitionspläne sind größer als etwa die von Meta. Der Facebook-Konzern will dieses Jahr 115 bis 135 Milliarden Dollar in KI stecken. Die Google-Chefetage sorgt sich dennoch, dass man selbst mit den eigenen hohen Ausgaben im Wettlauf nicht schnell genug sein könnte. Das Fundament, um künftig mithalten zu können, sei »definitiv Computer-Kapazität«, sagte Alphabet-Chef Sudar Pichai. Mit allen möglichen Engpässen bei Energie, verfügbaren Flächen und Bauteilen. Die Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren etwa binde aktuell einen großen Teil der weltweiten Produktionskapazitäten.

Googles Investitionsprognose sorge für Kursgewinne bei Chipanbietern, bei denen ein großer Teil der Ausgaben landen dürfte. Aktien des bei KI-Halbleitern führenden Nvidia-Konzerns stiegen im nachbörslichen Handel zeitweise um fast zwei Prozent, für den Chip-Anbieter Broadcom ging es um mehr als sechs Prozent aufwärts.

Das Geld für Alphabets rapiden Ausbau liefert Googles Werbegeschäft. Es wuchs im Schlussquartal 2025 im Jahresvergleich um rund 13,5 Prozent auf 82,3 Milliarden Dollar. Insgesamt legten die Konzernerlöse um 18 Prozent auf 113,8 Milliarden Dollar zu. Unter dem Strich verbuchte Alphabet einen Konzerngewinn von fast 34,5 Milliarden Dollar – knapp 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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