Geschlagen von Sieb & Co: Aufstiegschancen des FSV Frankfurt fast dahin

vor 1 Tag 1

Es ist der perfekte Wochenspieltag für die TSG Hoffenheim II: Auch der FSV Frankfurt geht im Titelrennen unter der Woche leer aus. Eine verstärkte Mainzer U 23 gewinnt klar mit 3:0.

 Tim Latteier (Frankfurt) gegen Taiyu Yamazaki (Mainz).

Im Zweikampf: Tim Latteier (Frankfurt) gegen Taiyu Yamazaki (Mainz). IMAGO/Fotostand

War dieser 27. Spieltag vorentscheidend im Rennen um den Aufstieg? Nachdem am Tag zuvor Kickers Offenbach noch gegen Hessen Kassel gepatzt hatte, erwischte es am Mittwochabend nun den FSV Frankfurt gegen die U 23 des FSV Mainz 05.

Mit Profiunterstützung - Nelson Weiper, Nikolas Veratschnig, Lennard Maloney und Lasse Rieß waren von Beginn an dabei, Armindo Sieb saß auf der Bank - waren die Mainzer tonangebend und hatten die erste Chance der Partie, doch Weiper verpasste per Kopf. Auf der Gegenseite meldeten sich die Gäste durch Celik an.

Mitte des ersten Durchgangs ging der Bundesliga-Nachwuchs in Führung, als Yamasaki nach einem perfekt getimeten Pass aus dem Mittelfeld alleine auf Ospelt im FSV-Tor zulief und das 1:0 im Netz unterbrachte (28.). Bis zur Pause mühte sich der Gast zwar, was auf Rieß im Tor der Mainzer kam, brachte den Schlussmann aber kaum ins Schwitzen. So blieb es zur Pause bei der knappen Führung.

Kalemba erhöht

Der zweite Durchgang sah zunächst engagiertere Gäste, die durch Gottwalts Pfostenkopfball eine gute Ausgleichschance hatte. Doch auch die Mainzer hatten Chancen auf Treffer Nummer zwei, der schließlich auch fallen sollte: Kalemba ließ seine Gegenspieler bei einem feinen Solo stehen wie Slalomstangen und markierte wuchtig das 2:0 (61.).

Frankfurt war zwar um eine direkte Antwort bemüht, doch Rieß parierte einen Celik-Freistoß. Näher dran am dritten Tor waren die Mainzer, bei denen der eingewechselte Sieb aber nur an die Latte köpfte. So brach die Schlussphase an, in der man allerdings nicht den Eindruck hatte, die Gäste könnten hier nochmals das Ruder herumreißen. Und während die Mainzer hinten gut standen, sorgte vorne ein Akteur aus dem Profikader schließlich für den Endstand: Sieb wurde im Strafraum in Szene gesetzt und platzierte das 3:0 in die Maschen (88.).

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