Immerhin einen Punkt gegen den SV Babelsberg 03 geholt, so könnte man beim VFC nach zuletzt sechs Pleiten in Serie sagen. Das 0:0 aber dürfte zu wenig sein im Kampf um den Klassenerhalt.

Jannis Lang (SV Babelsberg) gegen Johann Martynets. IMAGO/Johannes Schmidt
Angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz in den letzten Wochen war der VFC Plauen im Nachholspiel am Mittwochabend zum Siegen verdammt. Es reichte gegen den SV Babelsberg aber nur zu einem torlosen Remis.
Die Gäste übernahmen in dieser Partie früh das Kommando, ohne zunächst aber für große Gefahr sorgen zu können. Doch auch Plauen verlegte sich vor allem auf einen ordentlichen Einsatz, so gab es im ersten Durchgang beidseitig nichts als wenige Halbchancen zu sehen. Zwar wurde der Gastgeber vor der Halbzeit etwas aktiver, vergab aber mit Riedels Abschluss die bis dato beste Gelegenheit. Stein im Babelsberger Gehäuse packte ebenso zu wie auf der Gegenseite Pieles gegen Maciejewski.
Babelsberg nah dran an der Führung
Jener Maciejewski war es auch, der die erste Chance des zweiten Durchgangs für sich verbuchen konnte, sein Schuss aber strich haarscharf drüber. Babelsberg war nun besser, Werbelow und Lang prüften Pieles, ein Frahn-Treffer wurde wegen Abseits kassiert, und auch sonst hatte der VFC ordentlich Mühe gegen hellwache Gäste. Offensiv kam vom Schlusslicht nahezu nichts mehr.
Zwar ließ der Druck der Potsdamer Mitte der Hälfte nach, dennoch beherrschten sie das Geschehen weiter. Weil die Potsdamer sich letztlich aber vor dem Tor nicht clever genug anstellten, gab es an diesem Abend keine Tore zu sehen. Ein glücklicher Punkt für den VFC Plauen, der nun auf eine Acht-Punkte-Lücke auf den FC Eilenburg und Rang 17 blickt. Angesichts von sieben ausstehenden Partien eine Herkulesaufgabe für den Aufsteiger. Babelsberg steht weiter auf Platz 12 und kann ebenfalls noch nicht lockerlassen.